Geschichte des Badezimmers

Von den öffentlichen Toiletten bis zu den modernsten Projekten – Geschichte des Badezimmers.
Die ersten Toiletten-Prototypen gab es bereits im ersten Jahrtausend vor Christus. Die Überreste der ersten Toiletten entdeckte man in China, Ägypten und auf Kreta. Die am weitesten entwickelten antiken Kulturen bauten die ersten Kanalisationen. Wir verdanken ihnen die Idee der ersten öffentlichen Toiletten. Es war ein Meilenstein in der Geschichte der Toilette. Auf einmal wurde es möglich, die Hygiene in den Städten aufrechtzuerhalten und so das Risiko von Epidemien zu reduzieren. Schon zu dieser Zeit hatten manche die Idee, daß man mit einer öffentlichen Toilette Geld verdienen kann. Da Urin reich an Ammoniak ist, wurde sie von Gerbern und Walker zum Reinigen von Textilien verwendet. In Antwort auf den aktuellen Trend besteuerte Kaiser Vespasian die Chalets. Als man ihm vorwarf persönlichen Nutzen aus dem kommunalen Eigentum zu ziehen, soll er antworten: „Pecunia non olet!” (Vom Lat.: Das Geld stinkt nicht).
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Geschichte des Badezimmers
Zentrum des öffentlichen Lebens
Die ersten Toiletten waren nicht so diskret wie heute. Ganz im Gegenteil. WC-Schüsseln waren oft gegenüber einander gebaut, damit sich die Benutzer miteinander unterhalten konnten. Die Toilette war dann ein Ort der Begegnungen und Debatten. Es gab keine Frauen-Toiletten und Männer-Toiletten. Statt Toilettenpapier benutzte man damals einen Naturschwamm behandelt und er war … mehrfach verwendbar.

Mittelalterliche Antihygiene
In Fragen der Hygiene gab es im Mittelalter einen großen Rückschlag im Vergleich zu den früheren Epochen. Die kommunalen Gelder gab man lieber für den Krieg oder die Kirche aus. Darüber hinaus herrschte in Westeuropa die Überzeugung, daß Baden ungesund ist. Der heilige Hieronymus predigte, daß das Waschen des Körpers eine Entweihung der Taufe sei. Im Mittelalter gab es keine Kanalisation. Die öffentlichen Toiletten verloren ihre gesellschaftliche Bedeutung. Besonders gefährlich waren die Toiletten für Könige, denn in der Toilette war der König wehrlos. Das Opfer eines solchen Angriffs war, unter anderem, der polnische und französische König Henryk Walezy, der in seiner eigenen Toilette getötet wurde.

Französischer Dreck
Die schwierigste Zeit für die Entwicklung der Bäder war das siebzehnte Jahrhundert. Man verzichtete ganz auf Toiletten und verrichtete seine Notdurft einfach im Zimmer auf dem Fußboden. Allerdings war das typisch für alle, nicht nur für die niedrigsten Schichten der Gesellschaft. Das galt damals auch für das berühmte Versailles. Oft konnte man den Vergleich hören: „Dreckig wie in Versailles”.

Zurück zur Hygiene
Einen Durchbruch in der Entwicklung von Toiletten brachten weitere Jahrzehnte. Im achtzehnten Jahrhundert waren Töpfe sehr populär, obwohl man die Verunreinigungen direkt auf die Straße „entsorgte”. Im neunzehnten Jahrhundert entstanden erste getrennte Toiletten für Männer und Frauen. Zu dieser Zeit begann auch die Produktion vom WC-Papier mit Blättern. Lenin träumte sogar von Toiletten aus … Gold.

Das Bad des 21. Jahrhunderts
Moderne Technologien eröffnen neue Möglichkeiten in der Einrichtung des Badezimmers. Heute kann sich fast jeder den modernen Luxus und beste Ausstattung leisten. Mit der wachsenden Konkurrenz auf dem Markt sind die neusten Designs für den gewöhnlichen Sterblichen zu erschwinglichen Preisen erhältlich. Die Hersteller geben sich viel Mühe, ihre Produkte weiter zu entwickeln und die Erwartungen des Kunden zu erfüllen.

 
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